LPV-Jahrestreffen in Eggenfelden
05.05.2026
Nach der Begrüßung durch Landessprecher Nicolas Liebig richtete die DVL-Vorsitzende und Europaabgeordnete Maria Noichl ein digitales Grußwort an die Teilnehmenden. Sie würdigte die Arbeit der LPV und dankte für deren großen Einsatz und die gelebte Solidarität im vergangenen Jahr. Gleichzeitig sicherte sie die weitere Unterstützung des DVL zu und ermutigte dazu, trotz wachsender Herausforderungen die Freude an der Zusammenarbeit mit den engagierten Akteur*innen vor Ort zu bewahren.
Auch die politische Sprecherin der LPV, MdL Tanja Schorer-Dremel, sowie der Vorsitzende des Umweltausschusses im Bayerischen Landtag, MdL Anton Flierl, unterstrichen in ihren Online-Beiträgen die Bedeutung der LPV-Arbeit und sicherten ihre Unterstützung zu. Nicolas Liebig bedankte sich im Namen der Teilnehmenden für das verlässliche Engagement der beiden Abgeordneten, was mit großem Applaus gewürdigt wurde.
Ein Rückblick des DVL-Bayern-Teams auf das Jahr 2025 zeigte unter anderem den Erfolg der Kampagne „WIR machen Landschaft“. Ergänzt wurde dieser durch Einblicke in aktuelle Projekte. Gleichzeitig richtete sich der Blick nach vorn: Wolfram Güthler vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz sowie DVL-Geschäftsführer Jürgen Metzner erläuterten die aktuellen Vorschläge zur Neugestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2028 und diskutierten deren mögliche Auswirkungen auf die Arbeit der LPV.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Thema Wasserversorgung. Gunnar Braun, Geschäftsführer der Landesgruppe Bayern im Verband der Kommunalunternehmen (VKU), sowie Bettina Zielbauer, Koordinatorin der Wasserwerksnachbarschaften Bayern, zeigten Perspektiven für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen LPV und Wasserversorgern auf. Praxisbeispiele aus LPV-Projekten zum Wasserrückhalt sowie zur Flächen- und Gewässerentwicklung verdeutlichten die Synergien einer engeren Kooperation.
Der zweite Veranstaltungstag stand im Zeichen der strukturellen und inhaltlichen Weiterentwicklung der LPV. Ziel war es, die Verbände resilienter gegenüber zukünftigen Herausforderungen aufzustellen. In Arbeitsrunden nach der World‑Café-Methode erarbeiteten die Teilnehmenden konkrete Vorschläge, die in ein Arbeitspapier des DVL zur Weiterentwicklung der Kommunikationsstrategie einfließen sollen.
Im anschließenden offenen Forum nutzten die LPV die Gelegenheit, eigene Projekte vorzustellen und Erfahrungen auszutauschen. Zum Abschluss gab Nicolas Liebig den Teilnehmenden ein Zitat mit auf den Weg, das den Geist der Landschaftspflegearbeit treffend zusammenfasst: „Viele kleine Leute, die in vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“
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